Thermotherapien

Fango

Die heilende Wirkung einer Fangopackung ist wissenschaftlich anerkannt und schon durch die Römer erprobt worden. Als Mischung aus natürlichem Eifelfango (kieselsäurehaltiges Fango aus vulkanischem Tuffgestein) und Hartparaffin hat sich auch bei uns seit Jahren in der täglichen Praxis bewährt. Fango wird als Warmpackung gegeben bei:

  • rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • degenerativen Gelenkerkrankungen
  • Folgezuständen nach Prellungen
  • Rückenmarkserkrankungen
  • Bandscheibenschäden
  • Hexenschuss
  • Ischias

Fango kann als Therapie vom Arzt verordnet werden oder zur privaten Vorsorge angewandt werden.

Heißluft

Nicht ganz so wirkungsvoll wie eine Fangopackung, wird diese Wärmeanwendung häufig bei Unverträglichkeiten von Fango angewendet. Die Wärme wird durch Kohlefadenlampen oder Porzellanplatten mit integrierten Heizdrähten erzeugt, ist sehr preisgünstig und wird deshalb häufig für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen verschrieben. Die Anwendungsgebiete ähneln denen einer Fangopackung.

Rotlicht

Aus der Farbenlehre ist bekannt, dass Farben in bestimmter Weise auf den Menschen wirken. Sogenannte kühle Farben wie Blau, Grün oder auch Weiß wirken beruhigend, während rote, orange oder gelbe Farben mit ihrem warmen Charakter stimulierend wirken. Dieses Prinzip wird bei der Infrarot- Wärmetherapie ausgenutzt, indem den Wärmelampen Rotfilter eingebaut werden. Die ausgesendete Infrarotstrahlung liegt in einem Wellenbereich, der nur den Körper erwärmt, auf den er trifft. Die Luft, die diesen Körper umgibt, ändert kaum ihre Temperatur durch die Bestrahlung.

Quelle: http://rotlichtlampe.info/die-rotlichttherapie/

Kälte

Bei akuten Entzündungen oder einfach zur Schmerzlinderung wird gerne eine Kälteanwendung verschrieben. Das kann sowohl eine handelsübliche Kältepackung als auch eine Abreibung mit Eis oder Eiswasser sein.